Elternzeit im Hotel California – Teil II

Ein zweimonatiger Roadtrip mit unserer sechs Monate alten Tochter entlang der portugiesischen und spanischen Atlantikküste in unserem VW T5 California Beach.

Einen generellen Überblick über unseren Trip gab’s bereits in Teil I. Jetzt geht’s um die Details und entsprechende Tipps.

Unser Equipment

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Man sollte meinen, dass ein VW-Bus ausreichend Platz bietet, um mit nur einem Kind zu verreisen.
Wenn man sich aber partout nicht auf eine Sportart festlegen kann und Equipment fürs Wellenreiten, Biken und Wandern mitnehmen möchte, gleicht das fast tägliche Buspacken einem Tetrisspiel und bietet somit einen hohen Stressfaktor und ein entsprechendes Konfliktpotential.
Unsere Learnings daraus: Lieber nur ein Surfboard statt zwei mitnehmen, dann kann man das Hochdach auch noch aufklappen, ohne das Boardbag jedes Mal runter nehmen zu müssen. Zumal man bei weitem nicht so viel zum Surfen kommt, wie man das aus der „Zeit vor Kind“ gewohnt ist.
Sich vorab ganz genau überlegen, ob man die Bikes so häufig nutzen wird, dass es den Stress wert ist, sie mehr oder weniger jeden Tag auf den Bus rauf und wieder runter zu hieven, verbunden mit einem immer leicht mulmigen Gefühl, wenn man den Bus bzw. die Bikes unbeaufsichtigt irgendwo stehen lässt.
Und wenn man die Bikes zuhause lässt, braucht es eigentlich auch keinen Chariot o.ä.. Ein Ergobaby o.ä. bzw., falls das Kind schon sitzen kann, ein regenschirmartiger Billigbuggy sowie eine Kraxe reichen völlig.

Camping mit Baby

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Vorneweg: Es gibt aus unserer Sicht keine bessere Art, mit einem Baby zu reisen. Gegenüber Übernachtungen in Pensionen/Hotels hat das Campen den entscheidenden Vorteil, dass die Schlafumgebung für das Kind immer die gleiche ist. Und wann sonst ist man soviel an der frischen Luft und in der Natur wie beim Camping?
Ein paar Ausrüstungsgegenstände, die sich dabei als sehr nützlich erwiesen haben:
Da es nicht auf jedem Campingplatz Kinderwaschräume gibt, wir das Duschen zusammen mit einem sehr kleinen Kind als eher unpraktisch empfunden haben und in unserem Bus nicht auch noch Platz für eine Babybadewanne gewesen wäre, haben wir Nora zum Teil in unserer eigentlich für Geschirr gedachten Faltschüssel von Ortlieb gebadet.
Solange die Kleinen noch nicht im Hochstuhl sitzen können (hierfür tut’s der Ikea Hochstuhl für 10€ völlig), ist eine Wippe wie die recht platzsparende von Baby Björn ideal. Darin lassen sich die Kleinen auch füttern und wenn man nebenbei mit dem Fuß die Wippe ein bißchen am Wippen hält, kann man ab und zu auch als Eltern ein einigermaßen entspanntes Frühstück genießen…
Geschlafen haben wir alle drei in der Regel in unserem Hochdach. Nora lag dabei in dem ebenfalls recht platzsparenden Pop-up Reisebett von Pogy. Zwingend notwendig ist ein Bett fürs Baby eigentlich nicht, aber so bestand keine Gefahr, dass man sich doch aus Versehen mal im Schlaf auf das Kind legt oder es plötzlich das Drehen lernt und dann durch die Luke fällt. Und dadurch, dass man die Seitenwände des Bettes einfach herunterdrücken kann, war sogar im Hochdach noch ein einigermaßen entspanntes Stillen im Liegen möglich. Eignet sich natürlich auch fürs Zelt.

Wildcampen vs. Campingplatz

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Keine Frage, die Tage, an denen wir wild standen, sind im Nachhinein die Tage, die sich uns am meisten als wunderschöne Erinnerungen ins Hirn eingebrannt haben. Zum einen, weil Campingplätze da natürlich landschaftlich einfach nicht mithalten können und das Gefühl von Freiheit bei weitem nicht so aufkommt. Und zum anderen, weil’s uns einfach an unsere kinderlose Zeit erinnert hat und festzustellen, dass das auch mit Kind möglich ist, macht’s noch schöner.
Trotzdem waren wir überwiegend auf Campingplätzen. Gar nicht so sehr wegen der sanitären Einrichtungen, ein Baby muss ja nicht täglich gebadet werden und in Wassernähe können wir gut ein paar Tage aufs Duschen verzichten. Man kann sich auf Campingplätzen einfach besser ausbreiten, was mit unserem ganzen Equipment schon recht angenehm war. Und ohne Kind ist es ja auch kein Problem, bei einer Wildcamping-Razzia, wie wir sie einmal in Odeceixe an der Algarve mitgemacht haben, schnell zusammenzupacken und zu verschwinden, aber ein gerade eingeschlafenes Kind zu wecken um weiterzufahren, ist nicht das Wahre.
Dadurch, dass fast unser gesamter Trip noch in die Vorsaison gefallen ist, hat sich die ACSI CampingCard, mit der man in der Vorsaison bis zu 50% des regulären Übernachtungspreises sparen kann, im Nachhinein als sehr nützlich erwiesen. Wir haben die Campingplätze zwar nicht bewusst danach ausgewählt, aber haben uns umso mehr gefreut, wenn wir auf einem entsprechenden Campingplatz gelandet sind.

Lange Autofahrten mit Baby

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Wir hatten das Glück, dass Nora schon immer recht gerne Auto gefahren ist bzw. dabei recht gut schlafen konnte. Wenn wir längere Strecken fahren wollten, haben wir diese eigentlich immer auf zwei Etappen aufgeteilt. Vor 11 oder 12 sind wir aufgrund des erwähnten Tetrisspiels grundsätzlich nicht losgekommen. Dann ist Nora immer recht schnell eingeschlafen. Nach zwei Stunden haben wir dann an einem schönen Ort eine längere Pause gemacht um dann wieder mit einem schlafenden Kind nochmal ca. 2 Stunden Strecke zu machen. Also im Idealfall. Tatsächlich hatten wir schon des öfteren ein brüllendes Kind auf der Rücksitzbank, das wir mit Singen und sonstigen abstrusen Ablenkungsmanövern zum Durchhalten motiviert haben. Und manchmal half alles nix und ich hing mit entblößter Brust über dem Kindersitz und habe Nora während der Fahrt gestillt.

Einführung von Beikost „on the road“

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Wo wir gerade schon beim Thema Essen sind: Ich habe Nora voll gestillt, bis sie 6 Monate alt war, sprich, bis zur Hälfte unseres Roadtrips, was natürlich bezogen auf den Aufwand sehr angenehm war. (Weniger angenehm dabei war, dass mir damit das abendliche Glas Rotwein leider nicht gegönnt war…) In Lissabon gab’s dann die ersten Löffel Pastinakenbrei. Wir hatten ein paar Alnatura-Gläschen mitgenommen und sind davon ausgegangen, dass man Babynahrung in Bioqualität unterwegs auch ohne großen Act bekommt. Dem war aber absolut nicht so und wir mussten sogar feststellen, dass in anderen Ländern wohl komplett andere „Regeln“ bzgl. der Einführung von Beikost gelten. So war es ein Ding der Unmöglichkeit, Gläschen mit nur einer Gemüsesorte zu bekommen, wie es ja hierzulande für die erste Zeit empfohlen wird. Und Getreideflocken ohne Zusatz von Milchpulver und Aromen zu bekommen, war ebenfalls nicht möglich. In vielen war sogar Honig enthalten, was bei uns ja als absolutes No-Go bei unter Einjährigen gilt. Wir waren also kurz davor, uns einen Pürierstab zu kaufen und die Minibreiportionen auf unserem Gaskocher selbst zu kochen, als wir in einem Biomarkt Holle-Gläschen entdeckt haben und deren kompletten Vorrat aufgekauft haben.
Unser Learning daraus: Auch wenn es zusätzlichen Ballast bedeutet, lieber mehr Gläschen und Getreideflocken von zuhause mitnehmen.

So, das waren die aus unserer Sicht wichtigsten Themen. Wenn ihr noch weitere Fragen dazu habt, hinterlasst uns gerne einen entsprechenden Kommentar! Ansonsten wünschen wir euch eine ähnlich unvergessliche Zeit, wenn ihr das Abenteuer „Elternzeitroadtrip“ in Angriff nehmt.

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20 Gedanken zu “Elternzeit im Hotel California – Teil II

  1. Schöner und ehrlicher Bericht von eurem Campingabenteuer mit Baby! Aber im Ernst, ihr passt zu dritt in euer Hochdach, und dann wird da auch noch gestillt…? Wow. Ich finde das schon mit einem Kind (unsere sind ein wenig größer) schon grenzwertig eng… wie breit ist denn eure Liegefläche?

    Jedenfalls wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim Campen!
    LG
    Hartmut

    1. Hallo Hartmut,
      danke für deinen Kommentar. Unsere Liegefläche hat die Standardbreite des T5 California, mit kleinem Baby geht das schon noch. Klar kann man nicht Arme und Beine von sich strecken. 😉 Danke auch für die Wünsche, euch ebenso noch viel Spaß, jetzt erstmal im schwedischen Winter!
      Gruß aus Bayern
      Peter

  2. Voll toll!! Sonnige Grüße unbekannterweise aus Australien! Wir machen gerade 6 Wochen Roadtrip mit Kleinkind (3Jahre) und Baby (8Monate) in einem Toyota Hiace, der definitiv kleiner ist als der California;) geht alles!! Die Zeit ist unbezahlbar!! Übrigens zum Thema Beikost: bei Kind1 haben wir auch noch alle Gläschen mit auf die Kanaren genommen, in Australien sind wir jetzt 3 Monate. Unmöglich. Auch hier hat Babynahrung andere Stadards (wenn auch wesentlich besser als in Spanien/Portugal)…aber deshalb auf das hier verzichten? Auf keinen Fall!!;)

    1. Hallo Elli,

      danke für deinen Kommentar und „neidische“ Grüße zurück nach Down Under! Fiebern auch schon unserem nächsten Roadtrip entgegen… Stimmt, Platz ist in der kleinsten Hütte und in der Regel hat man ja einen recht großen „Vorgarten“. Und die Kleinen genießen es ja meistens auch total, soviel Zeit mit Papa und Mama auf engstem Raum verbringen zu können.
      Mit der Beikost hast du absolut recht – die Kinder in anderen Ländern gedeihen ja auch gut, trotz anderer „Beikostverfahren“. Und ich glaube, beim zweiten Kind sieht man das alles sowieso ein wenig entspannter als beim ersten…
      Wünschen euch einen unvergesslichen Trip!
      LG Kathy

  3. Hallo! Ein ganz toller Bericht, der Erinnerungen weckt – wir haben zur fast selben Zeit eine ähnliche Tour gemacht.Wir hätten uns fast in Nordspanien treffen können 🙂 Wir waren mit unserer zu Beginn 10 Monate alten Tochter im August und September 2015 in Nordspanien und Portugal und sind dann am Mittelmeer entlang wieder Richtung Deutschland gefahren. Unsere Erfahrungen waren sehr ähnlich zu Euren und wir möchten die gemeinsame Zeit und die vielen erlebten Abenteuer nicht mehr missen… Plant ihr nun nach der Geburt eures Sohnes eine weitere Elternzeit on the road?

    1. Hallo Caro,
      vielen Dank! Cool, dass ihr fast die gleiche Route hattet. Euer Blog sieht sehr schön aus und eure Beiträge lesen sich gut. Mit Jakob haben wir Korsika/ Sardinien geplant. Bei 2 Kids haben wir uns gedacht, dass sehr lange Fahrten wohl eher schwierig sind. Auf den Inseln können wir dann mal ein paar Tage länger an einem Ort bleiben.
      Viele Grüße und lasst uns in Kontakt bleiben!
      Peter

  4. Korsika und Sardinien klingen wunderbar. Auch wir haben ganz Ähnliches vor: Unser Sohn kommt im April auf die Welt und wir planen eine Italienrundreise im September und Oktober. Grob geplant ist, an der Westküste bis nach Sizilien runter und dann mit der Fähre über Sardinien zurück nach Hause zu fahren. Ich freue mich schon sehr von eurer großen Reise und anderen Abenteuern zu lesen. Vielleicht trifft man sich ja mal auf einem Campingplatz?! Wir würden uns freuen.

    1. Hi Caro,

      eure Pläne klingen auch super! Klar, lasst uns gerne in Kontakt bleiben, werden die nächsten Jahre viel in Europa rumreisen und (bis auf eine Ausnahme nächsten Winter) erstmal keine Fernreisen machen. Sind allerdings künftig kita- bzw. kindergartentechnisch leider auf die Ferienzeiten angewiesen… aber vielleicht bekommen wir ja trotzdem mal ein Treffen hin! Euch alles Gute für die nächsten Monate!

  5. Hallo und vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps! Wir überlegen derzeit auch, uns einen T5 anzuschaffen und damit die Elternzeit zu verbringen (erstes Kind)…
    Habt ihr, jetzt mit zwei Kindern, einen ähnlichen Trip vor? Glaubt ihr, das wird Platzmäßig auch alles noch passen?

    Ihr schreibt, dass viele Campingplätze keine Kinderwaschräume hatten. Wie sieht das eigentlich mit Waschmaschinen aus? Gibt es da genug? Noch ist unser Nachwuchs nicht da, aber wir hören ständig, dass man dann nur noch am Waschen sei… Vor allem wollen wir eigentlich mit Stoffwindeln wickeln (und das natürlich auch am liebsten unterwegs), aber da muss man dann eigentlich alle 2-3 Tage mindestens waschen. Geht so etwas auch beim Campen meint ihr?

    Und die letzte Frage zur Ausrüstung: Sollte man nen Kinderwagen mitnehmen oder reicht eine Babytrage eigentlich auch aus?

    Danke schon einmal und weiter so! 🙂

    1. Hallo Regina,

      cool, dass ihr Ähnliches vorhabt bzw. darüber nachdenkt! Ja, wir planen auch mit Kind Nr. 2 eine zweimonatige Elternzeit, allerdings wird diese ein bisschen anders ablaufen:
      Wir fahren nicht so weit weg (Sardinien/Korsika statt Portugal/Spanien), und haben vor, auch mal bis zu einer Woche an einem Ort zu bleiben und nicht, wie bei unserem letzten Trip, durchschnittlich 2 Tage. Auch haben wir uns bewusst für’s Mittelmeer entschieden – auch wenn das bedeutet, dass wir höchstwahrscheinlich nicht zum Surfen kommen werden – weil’s dort zum Baden für die Kids einfach besser ist. Platztechnisch müssen wir das mit unserem Bus auch ein bisschen anders organisieren zu viert: Wir haben uns ein Busvorzelt zugelegt, in dem dann entweder zwei von uns nächtigen werden oder das optional als Gepäckraum dienen wird. Auch werden wir die Fahrräder dieses Mal nicht mitnehmen. Wir hatten bei unserem ersten Trip einen Kinderwagen beziehungsweise unseren Doppel-Chariot dabei, aber dieser ist eigentlich fast nur als Fahrradanhänger zum Einsatz gekommen, da wir Nora ansonsten eigentlich fast immer in der Trage hatten. Ob eine Trage ausreichend ist, kommt natürlich auch ein bisschen darauf an, ob das Kind gerne in der Trage sitzt und dort auch gut schlafen kann. Und wie alt das Kind dann ist. Mit nur einem Kind würden wir also keinen Kinderwagen mehr mitnehmen, aber mit zwei Kindern werden wir unseren Chariot jetzt doch wieder mitnehmen.
      Waschmaschinen gibt’s eigentlich so gut wie auf jedem Campingplatz. Wir haben nur ungefähr alle zwei Wochen gewaschen, aber wir haben auch keine Stoffwindeln verwendet. Von „Unfällen“ betroffene Bodys haben wir zwischendurch einfach per Hand kurz rausgewaschen. Wenn man nur auf Campungplätzen ist, kann man theoretisch aber schon auch alle 2-3 Tage eine Ladung waschen, nimmt halt nur immer etwas Zeit in Anspruch, weil die Waschmaschinen z.T. auch belegt sind.
      Hoffe, wir konnten euch in eurer Entscheidungsfindung etwas weiterhelfen. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, immer gerne. Ansonsten euch erstmal alles Gute und eine schöne Elternzeit, wie auch immer ihr diese verbringen werdet!

      1. Hallo und vielen Dank für deine hilfreiche Antwort!

        Unsere Pläne für einen Elternzeit-Roadtrip reifen immer mehr 🙂 Aktuell wollen wir von Berlin (sind dort auf einer Hochzeit und würden deswegen von dort starten) über Belgien, an der Atlantikküste Frankreichs (Normandie, Bretagne) entlang bis Nordspanien (Bilbao) fahren, dann über Andorra und Frankreich wieder zurück in die Heimat. Wir hatten auch überlegt, dass wir an ein paar Orten 1 Woche jeweils bleiben und ansonsten immer 2-3 Tage an anderen Orten. Insgesamt haben wir 7-8 Wochen. Ihr seid ja quasi alle 2-3 Tage wieder gefahren oder? Wie lang kann man denn mit Baby on Board am Stück fahren? (Klar, ist abhängig vom Kind und dem Alter…unser Nachwuchs wäre 6-8 Monate) Ich stelle mir das Ankommen, Auspacken, Einpacken und wieder Abfahren alle 2 Tage etwas stressig vor oder ist man da schnell eingespielt mit dem Einpacken und Verstauen und es geht ganz schnell von der Hand?

        Und welche Campingplätze (speziell in Frankreich und Spanien) fandet ihr am besten? Habt ihr zufällig vor, so einen Campingplatzbericht wie über Sardinien auch über euren Elternzeittrip zu machen? 😀

        Wenn ihr euch ein Vorzelt zulegen wollt – heißt dass, dass es platztechnisch mit 2 Kindern im T5 schon zu eng wird? Wir bekommen natürlich erst einmal nur eins, aber wer weiß, was danach wird… 😉

        Liebe Grüße,
        Regina

  6. Hallo Regina,
    klingt auch spannend, eure geplante Route!
    Du hast Recht, das Aus-, Um- und wieder Einpacken nimmt schon immer recht viel Zeit in Anspruch und strapaziert die Nerven… sind eigentlich nie vor 11 losgekommen, obwohl der Tag mit Kind ja in der Regel recht früh beginnt. Aber das lag primär an der ganzen Ausrüstung, die wir dabei hatten (Fahrräder, Chariot, Surfboards…).
    Am Stück gefahren sind wir in der Regel nicht länger als 2 Stunden, was auch durch’s Stillen bedingt war.
    In Frankreich waren wir kaum, von daher können wir da auch keine Campingplätze empfehlen. In Nordspanien waren wir auf zwei superschön gelegenen Campingplätzen, Camping Itxaspe zwischen San Sebastián und Bilbao (http://www.campingitxaspe.com/de/) und Camping La Paz bei Llanes (http://www.campinglapaz.com/), der allerdings westlich von Bilbao ist.
    An sich könnten wir schon auch noch zu viert in unserem Bus schlafen, das Problem ist das Gepäck, das irgendwo hingeräumt werden muss, wenn man die Sitzbank unten zur Liegefläche umklappt. Allein die 2 Kindersitze nehmen halt schon so viel Platz weg… man braucht dafür aber nicht unbedingt ein Vorzelt, ein einfaches Zelt, das als Gepäckzelt dient, würde auch reichen. Nach unserem nächsten Trip, sprich Mitte Juli, können wir sicher mehr dazu sagen!

  7. Hallo ihr beiden,
    wir sind gerade mit unserer 8 Monate alten Tochter und unserem Hund im Wohnmobil unterwegs nach Spanien. Ich habe nochmal euren Blog gelesen, weil mir einfiel, dass ihr mal was zum Thema Beikosteinführung on the road geschrieben habt. Wir wollten jetzt während unserer Reise den nächsten Brei einführen, aber ich habe in aller Aufregung die Getreideflocken vergessen. Eure Erfahrung sagt also, dass es richtig schwierig wird, was Gutes zu finden? Habt ihr Tipps zu Bioläden in Spanien und Portugal?

    Viele Grüße
    Jule

    1. Hallo Jule,

      danke für deine Message.
      In der Tat haben wir nahezu keine Bioläden während der Reise gefunden. Wir wurden erst in Lissabon fündig (http://www.amorbio.pt). Dort haben wir uns gut eingedeckt, Flocken hatten wir zum Glück dabei.

      Ich habe gerade mal etwas recherchiert und hoffe, dass euch die weiteren Locations weiter helfen:
      Spanien
      Barcelona
      https://www.yelp.at/search?cflt=organic_stores&find_loc=La+Rambla%2C+08002+Barcelona
      Madrid
      https://www.yelp.de/search?find_desc=Bioladen&find_loc=Madrid
      Granada
      https://www.yelp.de/search?find_desc=Bioladen&find_loc=Granada,+Espana
      Malaga
      https://www.yelp.de/search?find_desc=Bioladen&find_loc=Málaga

      Namen von Biomärkten
      Principis, Mapu Organic, Veganoteca, The Farmers, BeORGANIC, El Pages D’Or, Veritas

      Portugal
      Lissabon
      https://www.yelp.de/search?find_desc=Bioladen&find_loc=Lissabon

      In anderen Orten bin ich nicht fündig geworden.

      Viele Grüße und euch noch eine gute Zeit
      Peter

      1. Lieber Peter, vielen Dank für deine Antwort und die ausführliche Recherche! Super, da schauen wir mal, was so auf unserem Weg liegt.

        Viele Grüße
        Jule

    2. Hallo Jule,
      wir waren gerade in Frankreich und Spanien unterwegs. Mit der App Happy Cow kann man alle Bioläden finden. Ist zwar eine App, die vegane und vegetarische Restaurants und Geschäfte Listen soll, aber listet auch alle Bioläden der Umgebung auf.

      Viel Spaß euch

      1. Ach, das ist ja super! Lieben Dank für den tollen Tipp. Die App haben wir uns gleich mal heruntergeladen.

        Viele Grüße
        Jule

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