Elternzeitroadtrip No. 2: Sardinien und Korsika – Pic of the Day

Wir sind aktuell für 8 Wochen mit unseren beiden Kindern Nora (2,5 Jahre) und Jakob (8 Monate) in unserem VW-Bus auf Sardinien und Korsika unterwegs. Sofern es die Internetverbindung zulässt, erscheint hier täglich unser „Pic of the Day“ mit einer kurzen Story dazu.


07.07.17


„Wie jetzt, wir schlafen jetzt erstmal nicht mehr im Bus?“ scheint sich Jakob zu fragen. Soeben haben wir die bayerische Landesgrenze passiert – dies ist somit unser letztes Pic of the Day. Wir hatten Nora die letzten Tage immer wieder darauf vorbereitet, dass unser Trip jetzt bald vorbei ist. Sie meinte dann immer „nicht Hause, lieber anderer Campingplatz“. Als Peter Nora nun fragte, ob sie traurig ist, dass wir nach Hause fahren, sagte sie nein. Peter erwiderte daraufhin, dass er schon traurig sei, woraufhin ihn Nora tröstete: „Nicht traurig sein, Papa, zuhause auch schön.“ Sie hat ja Recht. Aber nachdem wir jetzt 8 Wochen 24/7 auf engstem Raum zusammen verbracht haben, werden wir uns in der ersten Zeit unseres Alltags daheim wohl alle ziemlich vermissen.


06.07.17


Es ist soweit: Nur noch eine gute Stunde und unser Elternzeitroadtrip No. 2 ist Geschichte. Nach einem letzten Eis in Bastia stehen wir jetzt in der Autoschlange am Hafen und warten darauf, dass wir auf die Fähre nach Savona fahren können. Wenn man tagsüber fährt, dauert die Überfahrt von Korsika zwar eigentlich nur ein paar Stunden, aber mit Kindern finden wir die Nachtfähre entspannter. Man muss sich in der Früh beim Packen nicht beeilen, die Standardkabine ist recht preiswert, man kommt einigermaßen ausgeschlafen auf dem Festland an und kann die Strecke nach Süddeutschland an einem Tag zurücklegen. Tipp: Nicht erst am Hafen, sondern besser vorab die Tasche für die Fähre packen! UPDATE: Jetzt haben wir gerade erfahren, dass bei vielen unserer Mitreisenden die Kabine gecancelt wurde, da wohl eine Fähre ausgefallen ist. Wir scheinen aber nicht betroffen zu sein. Kinder lohnen sich also 😉


05.07.17


Wenn man mit Kleinkind und/oder Baby auf Campingplätzen duscht, hat man oft weder die Zeit noch den Platz, sich in der Dusche anzuziehen. Mit herumgewickeltem Handtuch und an einem herumziehenden Kindern kann es schon mal passieren, dass man auf dem Weg vom Waschhaus zurück unfreiwillig die Hüllen fallen lässt. Ideal ist z.B. der Towel-Jumpsuit von Onepiece. Oder, als günstigere Variante, ein Frottee-Poncho. Ein herkömmlicher Bademantel tut’s natürlich auch, ist halt nicht so stylisch 😉


04.07.17


Bei unserer heutigen, allerletzten Wanderung unseres Trips hatten wir einen Bergführer: Ein Hund hat uns ungefragt vom Parkplatz bis zum Gipfel des Monte Santus begleitet und wieder zurück, was vor allem bei Nora zu einer sehr kurzweiligen Wanderung geführt hat. Sie hat ihn Bathi getauft, was auch der inzwischen offizielle Spitzname vom Jakob ist – dadurch entstanden, dass Nora anfangs nur „Batop“ sagen konnte.


03.07.17


Auf unserem neuen Campingplatz wurden wir heute Morgen gebeten, eine Petition zu unterschreiben, dass der unmittelbar angrenzende Strand regelmäßig vom Müll befreit wird. Als wir dann zum Strand gegangen sind, haben wir festgestellt, dass es sich bei dem „Müll“ größtenteils um Treibholz vom Feinsten handelt, aus dem sich wunderschöne Sachen basteln/bauen lassen. Jetzt stehen wir nur vor dem Problem, wie wir unsere Schätze in oder an unserem sowieso schon recht vollen Bus verstauen sollen.


02.07.17


An dieser Stelle beim Bavellapass hatten wir heute anlässlich Kathys Geburtstag eigentlich ein Picknick geplant, welches aber leider sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist. Stattdessen gab’s dann korsische Spezialitäten in der „Auberge du Col de Bavella“, nachdem wir die paar Mal, die wir während unseres Trips Essen waren, eigentlich immer nur Pizza oder Crêpes gegessen haben… Das aktuell etwas unbeständigere Wetter macht es uns aber auf jeden Fall leichter, uns mit dem Gedanken anzufreunden, dass unser Trip in ein paar Tagen vorbei sein wird.


01.07.17



Bevor wir zu unserem Elternzeitroadtrip losgestartet sind, haben wir uns gefragt, ob Nora unsere Rauszeit vom Alltag wohl genauso genießen wird wie wir oder ob sie die Kita und dortigen Routinen irgendwann vermissen wird. Jetzt, gegen Ende, können wir sagen, dass unsere Befürchtungen unbegründet waren, sie ist des Nomadenlebens keineswegs überdrüssig geworden. Und gewisse Routinen gab’s bei uns ja auch: So haben wir z.B. jeden Tag vor unserem Bus gefrühstückt und fast jeden Tag am bzw. über dem Meer oder an einem sonstigen pittoresken Ort Mittagspause gemacht.


30.06.17


Heute hatten wir den 2. regnerischen Tag in den 7,5 Wochen, die wir jetzt unterwegs sind. Mit Regen- und Windschutz, Gitarre, Tee aus der Thermoskanne und einer Rumpl Puffy Blanket für alle Fälle ließ es sich aber trotzdem am Meer aushalten, zumindest solange, bis auch noch ein Gewitter aufgezogen ist. Langsam werden wir auch etwas wehmütig, denn heute in einer Woche werden wir wieder in der Heimat ankommen.


29.06.17


Bei unserer heutigen Biketour zur einsamen Traumbucht Cala Conca sind uns allerlei Kuriositäten begegnet: Ein furchteinflößender, freilaufender Bulle mit riesigem Geschlechtsteil, ein wild gewordenes Pferd, das sich mit dem Peter angelegt hat, Babywildschweine, leergeschossene Patronenhülsen, mit der Vegetation eins gewordene Autowracks und betuchte britische Yachtbesitzer, die sich nicht vorstellen konnten, wie wir den ganzen Weg jemals wieder zurückkommen. Achja, und recht anstrengend war’s auch: Es waren zwar nur 25 km und 400 hm, aber mit Doppelchariot inklusive Strandzeug bei über 30 Grad auf ausgewaschenen Sandpisten potenziert sich das. Besonders fies war, dass man zuerst den ganzen Weg runtergefahren ist und dann genau wusste, was einen auf der Rückfahrt erwartet…


28.06.17


Das faltbare Planschbecken ist definitiv das Highlight unseres gestrigen Decathlon-Einkaufs: Die Kinder sind beschäftigt und wir hatten selten eine so entspannte Zeit am Campingplatz, zumindest für eine Dreiviertelstunde. Mit unserem neuen Zelt haben wir auch erstmalig ein anderes Schlaf-Setup ausprobiert: Bisher haben Jakob mit Kathy immer im Hochdach geschlafen und Nora mit Peter unten. Gestern haben Vater und Tochter ihre erste gemeinsame Nacht im Zelt verbracht. Das hat den wesentlichen Vorteil, dass man die Kindersitze und einen Großteil des Gepäcks im Bus lassen kann und man somit morgens schneller startklar ist.


27.06.17


Heute haben wir den halben Tag im Decathlon, dem IKEA des Sports und Campens, verbracht. Eigentlich wollten wir ja nur ein günstiges Zelt kaufen, da die Alterserscheinungen bei unserem „Gepäckzelt“, ein Geschenk zu Kathys 18. Geburtstag, mittlerweile überhand genommen haben. Aber es gibt einfach so viele praktische Sachen dort, die ja auch fast nix kosten… Unser Gepäckzelt war eigentlich nur als Back-Up gedacht, falls wir unser Vorzelt mal nicht aufbauen. Tatsächlich haben wir unser Vorzelt aber bislang noch kein einziges Mal aufgebaut, angesichts des äußerst stabilen Wetters und der Tatsache, dass man meistens doch etwas Zeitdruck hat, wenn man abends auf einem Campingplatz ankommt.


26.06.17


Aufgrund unserer gestrigen, eher frustrierenden Erfahrung beim Wandern haben wir heute die Prioritäten etwas verschoben: Statt mit dem Auto sind wir mit der Eisenbahn zum Startpunkt unserer Wanderung gefahren. Von der ursprünglich geplanten Wanderung sind wir nur eine Kurzvariante gegangen, sodass die Pause an den Cascades des Anglais länger war als die Wanderung selbst. Und danach gab’s dann auch noch Eis UND Pizza. Kinder happy, Eltern happy.


25.06.17



Bei unserer heutigen Wanderung zum Melosee, d.h. eigentlich war’s schon fast ne Bergtour, war irgendwie der Wurm drin. Nora ist am Tag davor wieder erst um halb elf eingeschlafen und war dementsprechend quengelig. Auch Jakob hat sich schwer getan, im Ergobaby einzuschlafen und hat deshalb eigentlich den halben Weg hoch gebrüllt. Kurz vor’m See ist er dann endlich eingeschlafen. Am See ist dann allerdings Nora völligst ausgeflippt, weil der Papa sie davon abgehalten hat, durch eine Höhle zu klettern. Davon ist Jakob dann wieder aufgewacht und hat auch den halben Weg runter wieder gebrüllt. An solchen Tagen überlegt man dann doch, ob es das alles wert ist und ob es für die Kinder das Richtige ist. Oder ob es nicht besser wäre, den Rest des Trips ausschließlich am Strand zu verbringen. Bei nem kühlen Panaché an der Snackbar am Parkplatz mit zwei friedlich schlafenden Kindern sah die Welt dann aber schon wieder besser aus.


24.06.17


Heute waren wir in Corte flanieren und shoppen. Um dem Ganzen zumindest etwas sportlichen Touch zu verleihen, sind wir das Restonica-Tal nach Corte runtergeradelt. Dort haben wir auch endlich ein Andenken für Jakob gefunden: den Cord-Fuchs Corti! Umso passender, als dass uns auf unserem letzten Campingplatz nachts regelmäßig ein Fuchs besucht hat. Vor allem bei potentiellen Lieblingskuscheltieren finden wir es wichtig, dass es sich nicht um ein x-beliebiges Kuscheltier handelt, sondern, dass es entweder ein Mitbringsel von einer Reise ist oder eine sonstige Story dahintersteckt.


23.06.17



Unser aktueller Campingplatz ist wunderschön wildromantisch am Fluss Restonica gelegen. Die Wildromantik geht so weit, dass es nur an ganz wenigen Plätzen Stromanschluss gibt, der Campingplatz nachts komplett dunkel ist, tagsüber nicht alle der sowieso schon spärlichen Klohäuser geöffnet sind – und man überhaupt kein Mobilfunknetz geschweige denn Wifi hat. Aus diesem Grund erscheinen unsere Pics of the day momentan mit etwas Verzögerung.


22.06.17


Momentan denken wir bei jeder Wanderung „wow, das war jetzt das absolute Highlight, besser geht’s nicht“. Und dann toppt die nächste Tour doch nochmal alles bisherige. Unser heutige äußerst schweißtreibende Wanderung zur 300 m senkrecht abfallenden Felsklippe Capu Rosso war jetzt aber definitiv erstmal das Highlight, zumindest von den Küstenwanderungen, denn morgen geht’s ins Inselinnere nach Corte.


21.06.17


Bevor wir zu unserem Elternzeitroadtrip losgestartet sind, haben wir für Nora einen niedrigen Kindercampingstuhl -und tisch besorgt, weil wir gedacht haben, dass sie für den Ikea-Hochstuhl eigentlich schon zu groß ist und sie es aus der Kita auch gewöhnt ist, an einem niedrigen Tisch zu sitzen. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass sie damit während dem Essen ständig aufgestanden ist und auch partout nicht das essen wollte, was wir gegessen haben. Und als Jakob dann soweit war, dass er im Hochstuhl sitzen konnte, wollte natürlich sie darin sitzen. Freunde, die wir auf Korsika getroffen hatten, haben uns dann vor ihrer Heimfahrt ihren Kindercampingstuhl geliehen, der etwas höher ist als ein normaler und mit dem Kleinkinder gut mit am Tisch sitzen können. Seitdem sind unsere Mahlzeiten deutlich entspannter und zivilisierter. Wir können den Eurotrail Petit JR also wärmstens empfehlen und werden ihn uns nach unserer Rückkehr auch zulegen.


20.06.17


Während Nora auf flachen Teerstraßen meistens schon nach ein paar Metern „Papa tragen“ fordert, ist sie mittlerweile auf unwegsamen Wanderwegen kaum noch zu stoppen. Die Bauchtasche, die sie vom Opa für unseren Roadtrip geschenkt bekommen hat, ist äußerst praktisch, da sie hier all ihre Schätze, die sie am Wegesrand findet, wie Steine, Zapfen, Kräuter etc., verstauen kann und Papa und Mama sich damit nicht die Hosentaschen vollstopfen müssen.


19.06.17


Bei unseren Wanderungen sind wir aktuell oft zwischen kurz- und langfristigen Zielen hin- und hergerissen. Einerseits wäre es bei einigen Wanderungen, wie z.B. bei unserer heutigen zur Spelunca-Schlucht äußerst schade, wenn man das Ziel nicht erreicht. Andererseits wollen wir Nora aber auch dazu ermuntern, möglichst viel der Strecke selbst zu laufen und ihr auch die Zeit lassen, all die spannenden Dinge am Wegesrand zu begutachten. Quasi um den Grundstein zu legen für die Zeit, wenn sie für die Kraxe zu schwer wird.


18.06.17


Zum Autofahren ist die Strecke zwischen Galeria und Porto bzw. Piana definitiv die schönste und spektakulärste unseres Trips: Hoch über dem Meer windet sich die enge, kurvige Küstenstraße die steilen, schroffen Berge entlang und bietet fantastische Ausblicke auf die roten, zerklüfteten Felsen der Calanche. Aber auch zum Wandern hat die Region einiges zu bieten, von daher wird Porto wohl der Ort sein, an dem wir am längsten bleiben werden.


17.06.17


Die Wäscheberge, die man zu viert produziert, sind enorm, selbst, wenn man nicht bei jedem Fleck was Frisches anzieht. Wir müssen ungefähr alle 10 Tage einen Waschtag einlegen. Das ist manchmal wirklich fast eine tagesfüllende Aktivität, vor allem auf Campingplätzen mit nur einer Waschmaschine. Aber solche Abhängtage auf dem Campingplatz sind eigentlich immer eine ganz willkommene Abwechslung zu den stressigen Pack- und Fahrtagen und zu unseren Unternehmungen.


16.06.17


Bei diesem Foto handelt es sich um eine absolute Rarität, denn es ist das erste Foto unseres Trips von Kathy ohne Kind – dadurch möglich geworden, dass beide Kinder zeitgleich geschlafen haben auf unserer heutigen Fahrt nach Porto. Ein Elternzeitroadtrip mit 2 Kindern ist auf jeden Fall nochmal ne ganz andere Nummer, vor allem, wenn beide Kinder tagsüber eigentlich nur in Bewegung schlafen und aufgrund der aktuellen Temperaturen auch abends nicht vor 21:30 Uhr einschlafen. Zeit zu zweit, in der man nichts erledigen muss, bleibt eigentlich so gut wie gar nicht. Aber auch, wenn’s manchmal stressig ist, ist es eine wunderschöne und unvergessliche Zeit.


15.06.17


Wenn es in der Früh um 10 Uhr schon 34 Grad hat, ist eine nicht allzu lange Wanderung entlang eines Flusses mit zahlreichen Badebecken, wie es in Korsika einige gibt, genau das Richtige. Noch erfrischender wäre es natürlich, den Fluss, in unserem Fall den Fango, komplett im Wasser zu durchwandern, aber dafür müssen wir uns leider gedulden, bis unsere Kinder größer sind.


14.06.17


Unser aktueller Stellplatz ist wunderschön zwischen hohen Pinien gelegen, wir hätten also eigentlich auch ohne Tarp genügend Schatten. Nachdem es aber gestern Abend bei unseren Nachbarn einen lauten Knall gegeben hat und ein herabfallender Pinienzapfen die Scheibe der offenen Heckklappe durchschlagen hat, war uns dann doch ein wenig mulmig zumute, v.a. wenn Jakob auf einer Decke liegend die Baumwipfel bestaunt hat. Von daher haben wir das Tarp jetzt doch noch aufgespannt.


13.06.17


Nach den vielen Küstenwanderungen der letzten fünf Wochen fanden wir es heute mega, mal wieder richtig in den Bergen zu wandern. Bis zum Gipfel des Monte Tolu in der Nähe der l’Ile Rousse haben wir es allerdings nicht geschafft. Als die Kraxelei Überhand genommen hat und der Weg zu ausgesetzt wurde, sind wir umgedreht bzw. haben erstmal Mittagspause gemacht und dabei den sagenhaften Ausblick auf die Balagne genossen – zumindest solange, bis eine komplette Reisebusladung Schwaben an uns vorbeimaschiert ist und uns der Reihe nach mit Kommentaren wie „ei guck a mal, zwoi Nachwuchs-Bergsteigerle“ und „hanoi, a ganz a kloins Hosenscheisserle“ bedacht hat.


12.06.17


Yes! Wir sind endlich fündig geworden! Auf Korsika Fahrradschläuche zu kaufen, ist nämlich ein schwieriges Unterfangen. Das haben wir zwar eigentlich vor 6 Jahren schon festgestellt, als wir zum Mountainbiken auf Korsika waren und auf einer Tour 5 (!) Platten hatten, aber dummerweise waren jetzt in unserem Bikerucksack doch keine Ersatzschläuche mehr, wovon wir fest überzeugt waren… Für alle, die vor dem gleichen Problem stehen: In Calvi gibt’s ’nen Bikeladen: Wild Machja


11.06.17


Zu schade, dass diejenigen, die einem einen Elternzeitroadtrip ermöglichen, später keine Erinnerung daran haben werden, wenn auch sie mit Sicherheit davon geprägt werden. Aus diesem Grund halten wir unsere Erlebnisse für die jeweiligen Protagonisten tagtäglich handschriftlich in einem Reisetagebuch fest – immer abwechselnd, einen Tag der Papa und den nächsten die Mama. Und zusätzlich kommen da auch so Dinge rein wie der Sand von der ersten Begegnung mit dem Meer, die Eukalyptusblätter, die sich die Kleinen ständig in den Mund gesteckt haben etc. Irgendwann nach der Pubertät werden wir unseren Kindern diese „Steinzeit-Relikte“ dann aushändigen und darauf hoffen, dass sie sich darüber freuen und merken, dass ihre Eltern ja eigentlich doch gar nicht so übel sind… Die Tasse auf dem Foto ist übrigens von Region Mugs.


10.06.17


Was bei uns bei Wanderungen an heißen Tagen nicht in der Kraxe fehlen darf, sind zwei Hamam-Tücher und ein paar Wäscheklammern. Die Tücher eignen sich nicht nur zum Draufsitzen und Abtrocknen nach einem erfrischenden Bad, mithilfe der Wäscheklammern können damit auch behelfsmäßige Sonnensegel gebaut werden und die Kinder können in der Kraxe gegen die Sonne abgeschirmt werden. Optional gehen auch normale Strandtücher oder XXL-Spuck- bzw. Pucktücher.


09.06.17


In unseren Breiten ist der Anblick von Vätern, die ihre Babys in einer Trage vor den Bauch geschnallt haben, mittlerweile ja absolut nichts besonderes mehr. Hierzulande scheint man das noch nicht so gewohnt zu sein. Das lassen zumindest die Blicke vermuten, die Peter auf sich gezogen hat, als er mit Jakob am Strand auf- und abgewandert ist, um ihn zum Schlafen zu bringen.


08.06.17


Wir haben den Süden Korsikas und unsere Freunde verlassen und sind in den Norden gefahren, um dort weitere Freunde zu treffen. Mit deren SUP haben wir uns heute am Strand vergnügt. Wir waren letztes Jahr schon kurz davor, uns eins zuzulegen, aber haben das dann wieder verworfen bzw. verschoben. Jetzt spielen wir aber doch wieder mit dem Gedanken, zumal wir in den nächsten Jahren wahrscheinlich kaum zum Wellenreiten kommen. Und für Kinder ist’s ja auch ganz spannend. Wobei Nora heute beim „Wellenreiten“ mit einem kleinen Gummiboot für 6,- € fast noch mehr Spaß hatte…


07.06.17


Im Alltag beschränkt sich die Zeit, die man als Vater unter der Woche mit seinen Kindern verbringen kann, häufig darauf, dass man sie im besten Fall zur Kita bringt und nach einem schnellen Abendessen ins Bett. Kein Wunder also, dass es dann oft heißt „Mama machen, Papa weggehen“. Nora ließ sich zum Beispiel die letzten Monate vor unserem Trip nur noch von der Mama ins Bett bringen und auch Jakob hat gebrüllt, wenn der Papa ihn ins Bett gebracht hat, selbst, wenn er unmittelbar davor gestillt wurde. Unser bisheriger Trip hat Nora und Peter wieder viel enger zusammengeschweißt und auch Jakob genießt es sichtlich, mit seinem Vater zu kuscheln und Quatsch zu machen.


06.06.17


Als wir zum Startplatz unserer heutigen Wanderung zurückgekommen sind, hatten wir ein paar Schreckminuten: Bei der Hinfahrt hatten wir etwas oberhalb von Bonifacio einen Parkplatz entdeckt, bei dem die Ausfahrtsschranke offen war. Also sind wir quasi falsch rum auf den Parkplatz gefahren und haben uns gefreut, dass wir uns die 18 € Parkgebühr in Bonifacio sparen. Als wir zurückgekommen sind, war die Schranke dann dummerweise zu. Sie ließ sich zwar von Hand öffnen, allerdings war da auch eine Kamera… den Gedanken, unser Kennzeichen anzukleben, haben wir aber schnell wieder verworfen. Und siehe da, als wir mit unserem Bus vor die Schranke gefahren sind, ging diese automatisch auf.


05.06.17


Dank einer „Ausnahmegenehmigung“ unserer social-media-aversen Freunde gibt’s jetzt doch ein Foto von den drei Mädels 🙂 Nach ziemlich genau 4 Wochen on the road hatten wir heute unseren ersten Regentag. Und zwar nicht nur ein kurzer Schauer, sondern zumindest halbtägiger Dauerregen. Irgendwann nachmittags hat uns dann der Zeltkoller gepackt und wir haben uns in einer Regenpause auf den Weg zum Strand gemacht – optimistisch ohne Regenklamotten. Auf halber Strecke ging’s dann natürlich wieder los. Also ist ein Teil von uns zurück gedüst, um Regenklamotten zu holen, während sich der Rest in „Picknickdecken-Höhlen“ verkrochen hat. Kaum waren die Regenklamotten da, hat der Regen wieder aufgehört…


04.06.17


Wir sind aktuell für ein paar Tage mit sehr guten, jedoch social-media-aversen Freunden aus der Heimat, ebenfalls mit 2 Kindern, unterwegs. Von daher gibt’s kein Foto von der Kinderschar, sondern ein cheesy Foto von uns zwei bzw. vier. Das Grüne, das da aus unserer Kraxe hervorlugt, ist übrigens der sehr empfehlenswerte (Wander-) Führer Korsika mit Kindern. Gibt’s auch für Sardinien.


03.06.17


Sehr nützlich fürs Campen mit Baby: ein Hängeobstkorb. Dekorative Aufbewahrung und Mobile in einem.


02.06.17


Heute war’s soweit: Wir haben Sardinien den Rücken gekehrt und sind nach Korsika übergesetzt. Ein Zwischenfazit: in 3,5 Wochen 6 Campingplätze angesteuert, dabei viele andere Elternzeitroadtripper getroffen, zu viele Mücken nachts im Bus gehabt, keinen einzigen Regentropfen abbekommen, manchmal gestresst und ganz oft wahnsinnig glücklich gewesen, an traumhaften Stränden gebadet, ein paar landschaftlich grandiose Wanderungen gemacht und die Bikes deutlich mehr genutzt als gedacht. Mal schauen, was uns Korsika so bietet. 5 more weeks to go :-))


01.06.17


Wenn ein Kind gerade dabei ist, sauber zu werden, empfehlen wir die Mitnahme eines Töpfchens – es sei denn, man bevorzugt die Stellplätze direkt neben den Waschhäusern oder sieht es als sportliche Herausforderung, x-mal am Tag mit Kleinkind auf dem Arm zu den Toiletten zu sprinten.


31.05.17


Dieses Foto ist auf unserer Biketour rund um die Insel La Maddalena entstanden – unmittelbar bevor wir festgestellt haben, dass wir einen Platten haben. Wir hatten uns vor der Abfahrt im letzten Moment doch noch dazu entschieden, den Rucksack mit dem Reparaturzeug mitzunehmen, obwohl die Tour nur auf Teerstraßen verlief. Zum Glück. Die Übeltäter, wohl mehrere Macchiadornen, waren aber wahrscheinlich noch ein Mitbringsel von unserer letzten, etwas unwegsameren Tour. Bei sengender Hitze hat Peter den Reifen dann notdürftig geflickt, während Nora im Chariot geschlafen hat und Jakob unter einem provisorischen Strandtuch-Sonnensegel das Geschehen interessiert beobachtet hat. Das anschließende Eis zurück am Hafen war zwar hervorragend, ansonsten kann man sich La Maddalena aber eigentlich sparen.


30.05.17


In unserem „Leben vor Kind“ und auch noch mit nur einem Kind konnten wir mit unserem Bus gut ein paar Tage irgendwo „wild“ stehen. Und auch, wenn ein Campingplatz noch so schön gelegen ist und kaum andere Leute da sind, das Gefühl von absoluter Freiheit vermittelt einem einfach nur das Wildcampen. Mit 2 Kindern ist das im VW-Bus aber leider kaum mehr zu bewerkstelligen, zumindest, wenn der Bus bis zum Anschlag vollgepackt ist. Insofern nächtigen wir aktuell schweren Herzens ausschließlich auf Campingplätzen, da wir uns hier einfach viel besser ausbreiten können…


29.05.17


Heute haben wir, primär für Nora, ein richtiges Touriding gemacht: Wir haben die Grotta di Nettuno, die berühmteste Tropfsteinhöhle Sardiniens besichtigt. Wir wissen zwar nicht, ob sie’s mit ihren 2,5 Jahren schon so wirklich verstanden hat, denn ihre erste Frage, nachdem wir die Höhle betreten hatten, war: „Da auch bisschen Essen?“, aber beeindruckend ist so eine unterirdische Zauberwelt für Kleinkinder wahrscheinlich schon. Und für uns war’s immerhin ein bisschen Sport, denn zur Höhle führt eine Treppe mit 654 Stufen hinab.


28.05.17


So entspannt es ist, in der Vorsaison zu reisen, ein entscheidender Nachteil ist, dass die Campingplätze zwar zum Teil die schönsten Pools haben, diese aber noch nicht in Betrieb sind. Auf unserem derzeitigen Campingplatz ist jetzt zumindest mal das Kinderbecken offen. Für eine Erfrischung bei aktuell 31 Grad reicht das allemal.


27.05.17


Wir mussten unsere heutige Wanderung zum Torre della Pegna am Capo Caccia schweren Herzens vorzeitig beenden, weil der Trampelpfad in der dichten Macchia irgendwann nicht mehr auszumachen war und vor allem mit der Kraxe ein Durchkommen unmöglich war. Aber viel besser wäre der Ausblick vom Gipfel wahrscheinlich eh nicht gewesen…


26.05.17


Unser heutiges „Pic of the day“ ist unser Camping-Rezept des Tages: Riso Negro Porticciolo

Für 2-3 Personen:

1 Tasse schwarzen Reis in der doppelten Menge Salzwasser kochen

Parallel dazu 1 Zwiebel und 2 Knollen Fenchel würfeln und in Öl anbraten

Beliebig viel Salami am Stück würfeln und mit anbraten

Wenn der Reis fertig gekocht ist, alles mischen, 1 Becher Sahne dazugeben, nochmal aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence abschmecken

Lässt sich notfalls auch auf einem einflammigen Gaskocher zubereiten.


25.05.17


Heute haben wir unseren „Privat-Campingplatz“ verlassen und sind weiter in Richtung Norden gefahren. Hier ist’s nicht nur deutlich weniger verschlafen, unser aktueller Campingplatz beweist sogar richtige Social Media Kompetenz 🙂


24.05.17


Unser Vorhaben, heute endlich mal zu grillen, wäre beinahe daran gescheitert, dass hier an Sardiniens Westküste nicht nur die Campingplätze noch nicht geöffnet haben, sondern auch die Orte wie ausgestorben sind. Auf dem Rückweg unserer Biketour schnell noch Grillzeug einzukaufen, entpuppte sich also als eine größere Herausforderung. Nachdem wir mehrfach durch den Ort geradelt sind und nur verbarrikadierte Geschäfte vorgefunden haben, haben wir durch Zufall in einer kleinen Seitenstraße in einem unscheinbaren Gebäude ohne jegliches Schild einen riesigen Supermarkt entdeckt. Mit einem gnadenlos überladenen Chariot sind wir dann zum Campingplatz zurückgeradelt, um den Grill anzuschmeißen.


23.05.17


Eigentlich wollten wir 2 Nächte auf einem der wenigen Campingplätze im Landesinneren bleiben – wir mussten dann allerdings feststellen, dass dieser mittlerweile dauerhaft geschlossen ist. Somit sind wir dann doch wieder am Meer gelandet, an der deutlich weniger touristischen Westküste. Unser jetziger Campingplatz ist für die kommende Saison auch offiziell noch gar nicht eröffnet, aber wir können trotzdem dort bleiben und haben jetzt für 10,-€/Nacht einen kompletten Campingplatz fast für uns alleine.


22.05.17


Bei unserem ersten Elternzeitroadtrip entlang der portugiesischen und spanischen Atlantikküste haben wir primär Orte angesteuert, in deren Nähe sich Surfspots befinden. Wir sind allerdings aus verschiedensten Gründen bei weitem nicht so oft zum Surfen gekommen, wie wir uns das erhofft hatten, was zum Teil zu einer gewissen Frustration bei uns geführt hat. Dieses Mal haben wir uns deshalb bewusst für Destinationen entscheiden, die keine Wellenreitgebiete sind. Ein Surfboard haben wir trotzdem dabei, falls wir zufällig mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein sollten. Und mit Kindern kann man mit einem Surfboard sogar dann Spaß im Wasser haben, wenn es überhaupt keine Wellen hat.


21.05.17


Heute sind wir einen Küstentrail gefahren, der mit Fullies und ohne Chariot bestimmt richtig Spaß gemacht hätte. Mit Chariot, den wir teilweise zu zweit über Engstellen heben mussten, stand eher das Abenteuer als das Fahrvergnügen im Vordergrund. Aber gelohnt hat sich’s auf jeden Fall, zumal die Kinder, wenn sie nicht geschlafen haben, bester Laune waren und sich wahrscheinlich darüber amüsiert haben, was ihre Eltern da mit ihnen anstellen…


20.05.17


Nachdem beide Kinder gestern erst recht spät geschlafen hatten, aber natürlich trotzdem um halb sieben wach waren, waren sie irgendwann mittags rum recht quengelig vor Müdigkeit. Dass man sie dann einfach hinlegt und sie einen Mittagsschlaf machen, geht grundsätzlich nicht. Also haben wir sie in den Chariot gepackt um unsere neue Umgebung zu erkunden, in der festen Überzeugung, dass sie kurze Zeit später beide einschlafen und wir uns einen entspannten Drink in der Beachbar gönnen können. Hat natürlich nicht geklappt, aber kein Wunder, bei der Aussicht… Dafür waren aber beide wieder bestens gelaunt und es war dann auch mit wachen Kindern ganz entspannt in der Beachbar.


19.05.2017


Heute haben wir uns von der Ostküste Sardiniens verabschiedet. Aus diesem Grund gibt es zur Abwechslung mal ein klassisches Touri-Foto: Drei von uns vor den berühmten Felsen von Arbatax aus rotem Porphyr. Leuchten aber wohl nur im Abendlicht richtig rot.
Next stop: Der Süden.


18.05.17

Na Jakob, was für ein Gläschen darf’s denn heute sein? Lieber Pferd oder lieber Karnickel? Andere Länder, andere Beikost… Vor allem, wenn man unterwegs mit Beikost startet, empfiehlt es sich, entsprechende Babynahrung von zuhause mitzunehmen, denn Gläschen mit nur einer Gemüsesorte gibt es oftmals gar nicht, genauso wie Getreideflocken ohne Milchpulver, Aromen und sonstigen Zusatzstoffen. Sehr aufwendig kann die Beschaffung auch werden, wenn man Wert legt auf Babynahrung in Bioqualität.


17.05.17


Eine 3,5 Stunden-Wanderung, wie wir sie heute zur traumhaften Cala Goloritze gemacht haben, ist normalerweise gut an einem halben Tag machbar. Wenn man allerdings zwei Kinder im Gepäck hat, muss man mit allem drum und dran eigentlich einen kompletten Tag einplanen. Und ja, manchmal ist es verdammt anstrengend und nervenaufreibenden. Aber wenn man mit entweder friedlich schlummernden oder freudig singenden Kindern durch atemberaubende Landschaften läuft und dann auch noch von einer Bucht empfangen wird, in der strahlendes Weiß auf türkisestes Türkis trifft, entschädigt einen das für alle Strapazen.


16.05.17


Heute war’s so stürmisch, dass der komplette Strand menschenleer war. Unseren Windschutz, den wir während unseres ersten Elternzeitroadtrips in Portugal erstanden hatten, hat es zwar auch ziemlich in die Knie gezwungen, aber in Kombination mit einer Strandmuschel ließ es sich damit gut aushalten. Nachdem es unseren Sonnenschirm letztes Jahr mal auf’s Meer geweht hatte und Peter eine spektakuläre Rettungsaktion starten musste, blieb dieser heute zu.


15.05.17


In einem gewissen Alter ist es für viele Kinder viel spannender, den Eltern bei der Verrichtung alltäglicher Dinge zu „helfen“, als mit dem eigenen Spielzeug zu spielen. Zuhause hat man oft einfach nicht die Zeit und den Nerv dazu, denn in der Regel dauert die entsprechende Arbeit mit der Hilfe der Kinder deutlich länger und zudem ist man dann anschließend oft noch mit Putzen beschäftigt. Ein langer Campingtrip ist ideal dafür, die Kinder in diesem für ihre Entwicklung so wichtigen Bestreben nicht einzuschränken. Denn anders als bei einem zweiwöchigen Urlaub, bei dem man die Tage oft so voll packt mit Aktivitäten, spielt die Zeit bei einem Elternzeitroadtrip keine so große Rolle. Und wenn mal was daneben geht, ist’s nicht so schlimm, denn dann fressen’s die Ameisen…


14.05.17


Vor allem in den ersten Wochen und Monaten haben wir unsere Kinder oft mithilfe von Meeresrauschen via iTunes oder Youtube beruhigen und zum Einschlafen bringen können. Ist für Erwachsene deutlich besser zu ertragen als die auch sehr effektiven Föngeräusche. Unser zweiter Campingplatz liegt nun unmittelbar am Meer, das heißt, wir müssen nur ein paar Schritte gehen, können unsere Füße kühlen und den Ausblick auf’s Meer und die noch fast menschenleeren Strände genießen, während Jakob im Ergobaby friedlich einschläft. Zu schade, dass das mit Nora mittlerweile nicht mehr funktioniert…


13.05.17


Am Startplatz unserer heutigen Wanderung in der Su Golgo-Hochebene waren wir plötzlich von einer Reihe wilder Ferkel, Kühe und Esel umringt. Vor allem ein Esel hat sich ganz besonders für das Innenleben unseres Busses interessiert. Nora schwankte ständig zwischen Freude und Angst. Ihr Quieken dabei kam dem der kleinen Ferkel auf jeden Fall recht nahe.


12.05.17

Auch Jakob genießt das 24/7-Draußensein in vollen Zügen: Er liegt oftmals eine gefühlte Ewigkeit absolut zufrieden auf einer Decke, brabbelt vor sich hin, bewundert die Bäume und spielt mit seiner Weltkugel. Die Nächte, in denen er im Aufstelldach geschlafen hat, waren die besten seit Monaten. Und während er Brei bisher oftmals nur in homöopathischen Dosen zu sich genommen hat, haut er jetzt ordentlich rein.


11.05.17


Unser heutiger Plan war eine Tour, bei der die Anfahrt mit dem Bike erfolgt, man anschließend am Strand entlang wandert und zum krönenden Abschluss den Monte Urcato besteigt. Aber wir haben den Plan ohne Nora gemacht, die es natürlich sehr viel spannender fand, am Strand selbst zu laufen und das Strandgut ausgiebigst zu begutachten, als in der Kraxe zu sitzen. Somit haben wir’s dann nicht bis zum Gipfel geschafft. Aber zumindest Peter dürfte morgen trotzdem einen Muskelkater haben, denn wenn Nora dann streckenweise mal in der Kraxe saß, musste er alle paar Meter Muscheln für sie aufheben…

Von daher unser Tipp fürs Wandern mit Kleinkind: sich keine Ziele wie z.B. Gipfel setzen, dann ist man auch nicht enttäuscht, wenn’s nicht hinhaut.


10.05.17


Ganz wichtiges Utensil beim Campen: eine Hängematte. Unser Versuch, Nora darin in einen Mittagsschlaf zu schaukeln, ist jedoch kläglich gescheitert… und das, obwohl die Nacht auf der Fähre für die Kinder recht kurz war. Mit einem übermüdeten, völlig aufgedrehten Kleinkind war unser Ankunftstag also nur mäßig entspannt, aber egal, Hauptsache, wir sind jetzt mal da.


09.05.17

Heute ging’s endlich los! Auf der Hinfahrt nach Livorno sind wir durch Zufall wieder genau auf der gleichen Autobahnraststätte gelandet wie letztes Jahr, als wir ungefähr zur gleichen Zeit für einen zweiwöchigen Urlaub nach Sardinien gefahren sind, damals noch zu dritt, aber Kathy bereits mit recht ordentlichem Babybauch. Und auch diesmal gab’s unseren legendären Yummie-Sommer-Nudelsalat, der sich nicht nur für Partys bewährt hat, sondern eben auch für Urlaubsfahrten.

Hier das Rezept für ca. 4 Personen:

500g Nudeln kochen

2 Zucchini in dünne Scheiben schneiden und anbraten

100g Pinienkerne kurz in der Pfanne rösten

1 Glas getrocknete Tomaten klein schneiden

Nach Belieben Parmesan in dünne Scheiben schneiden

Die abgekühlten Zutaten mit ca. 100g Rucola mischen

Für das Dressing das Öl der getrockneten Tomaten mit reichlich Balsamico mischen

Salz, Pfeffer, Honig und Dijonsenf dazugeben

Fertig. Aber Achtung: Suchtgefahr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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15 Gedanken zu “Elternzeitroadtrip No. 2: Sardinien und Korsika – Pic of the Day

  1. Hi, ich finde Euren Brog super und wir werden auch in ein paar Wochen mit Bus und 5 Monate altem Kind nach Korsika reisen. Sind noch dabei unser Equipment zusammenzustellen. Habe Euren Tisch auf einem Foto gesehen. Ist der rollbar? Welche Marke habt ihr denn da gekauft? Wir versuchen alles so klein wie möglich zu halten .-(.

    Freu mich von Euch zu hören,
    Julia

    1. Hallo Julia, freuen uns, dass dir unser Blog gefällt. Die „Tischplatte“ ist rollbar, alles in allem ist der Tisch so groß wie ein Campingstuhl. Gekauft haben wir diesen bei Globetrotter – Hausmarke Meru. Auf unserem Trip verzichten wir aber mittlerweile sogar auf diesen und nutzen lieber den Tisch, der im T5 Cali Beach in der Tür verbaut ist. Euch alles Gute und viele schöne Momente auf eurem Trip. Gruß aus Sardinien, Peter

  2. Hi! Bin durch Berwelten auf euch gestoßen und finde euren Blog ganz fabelhaft! Danke für das teilen eurer Erfahrungen!
    Wenn es bei uns der Nachwuchs irgendwann mal da ist-streben wir auch eine 1-2monatige Auszeit in der Elternzeit an. Mit unserem VW T5 Bus.
    Bis dahin halt ich mich mit euren Erfahrungsberichten über Wasser 👍🏻😂

    Alles Liebe! Maria

  3. Hi! Super Idee mit Pic of the day! Mit jedem Pic steigt unsere Vorfreude, da wir in knapp 3 Monaten auch mit dem Camper für unseren Elternzeittrip mit unseren Kids nach Korsika und Sardienien aufbrechen werden. Könnt ihr die Campingplätze posten auf denen ihr seid, zumindest diejenigen die Euch taugen? Weiterhin viel Spaß und eine tolle Zeit! Viele Grüße, Martin

    1. Hallo Martin,
      danke für dein Feedback. Die Vorfreude kennen wir nur zu gut. Wir werden unsere Reiseroute und alle Stopps auf Find Penguins dokumentieren und nach unserer Rückkehr im Blog posten. Zudem wird es auch noch Empfehlungen geben.
      Viele Grüße aus Sardinien und dann bald einen guten Start
      Peter

  4. Hej.
    Sehr schöne Momente erlebt ihr da!
    Wir sind auch ab übermorgen unterwegs mit knapp 9 Monate altem Mädchen und T5 Richtung Korsika und Elba. Vielleicht habt ihr ja Lust ein bisschen mehr vom Campingleben mit Baby zu erzählen und Campingplätze zu empfehlen 😉
    Viel Freude euch weiterhin

    1. Hallo Nina,

      sorry für die späte Antwort. Wir haben nicht immer Netz.
      Zum Thema Alltag am Campingplatz können wir folgenden Beitrag empfehlen:
      https://www.bergwelten.com/a/elternzeitroadtrip-im-vw-bus-roadtrip-alltag-mit-kleinkind-und-baby

      Campingplätze auf Korsika würden wir folgende empfehlen:

      1) Rondinara bei Bonifacio
      2) Funtana al Ora bei Porto
      3) Chez Antione bei Propriano (da sind wir gerade)

      Hoffe, das hilft euch noch.

      Lieber Gruß und tolle Zeit noch
      Peter

  5. Hallo ihr 4! Tolle Seite! Speziell die Produkinfos und der Blog zum Elternzeit-Roadtrip sind klasse! Kompliment!

  6. Hallo Ihr vier!
    Es hat großen Spaß gemacht, Euch virtuell begleiten zu dürfen. Danke dafür 😊!
    Zusammen mit meiner (inzwischen Groß-)Familie (Eltern, jetzt vier Kids und Hund) bereisen wir seit vielen Jahren jede Sommerferien entweder Sardinien oder Korsika, allerdings mit Wohnwagen und Viano. Letztes Jahr mit Babybauch, sind wir dieses Jahr mit Baby (dann auch 8 Monate) auf Korsika, wir starten in 4 Wochen und sind dann 4 Wochen unterwegs.

    Ich wünsche Euch einen guten Start zurück in den Alltag, das ist ja auch nicht immer ganz leicht nach so viel Freiheit, sich wieder einzufinden.
    Liebe Grüße, Tine

    1. Hallo Tine,
      lieben Dank für deinen Kommentar, dein nettes Feedback und deine Wünsche.
      Hört sich ziemlich spannend an mit deiner Großfamilie und vier Wochen sind auch eine gute Zeit, um so richtig auszuspannen.
      Bei uns war es sicherlich nicht der letzte Trip auf die beiden wunderschönen Inseln, wir haben die Zeit dort sehr genossen.
      Ja, der Start in den Alltag fällt selbst nach einer Woche noch schwer, vorallem, wenn man das Erlebte nochmal Revue passieren lässt oder Bilder vom Trip ansieht. Aber wir werden noch lange davon zehren und wir sind als Familie noch stärker zusammen gewachsen.
      Ich wünsche dir und deiner Family jedenfalls schon jetzt eine unvergessliche Zeit und viel Spaß auf der Insel
      Peter

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